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Der Dreikampf spitzt sich zu
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Der Dreikampf spitzt sich zu

Wie es sich im Training angekündigt hatte, war der Weltcup der Naturbahnrodler in Moos im Passeiertal an Spannung nicht zu überbieten. Diesmal war nicht Patrick Pigneter der große Widersacher von Thomas Kammerlander, sondern dessen Südtiroler Landsmann Alex Gruber. Nach dem ersten Durchgang hatte der Ötztaler 11 Hundertstel Vorsprung.

Gruber konterte im zweiten Lauf und lag am Ende um 14 Hundertstel vor dem Weltcuptitelverteidiger, der die Gesamtführung mit 270 Punkten vor Pigneter (255) und Gruber (240) behauptete. Der Dreikampf um den Weltcupgesamtsieg spitzt sich also zu.

„Das Ergebnis nach dem ersten Lauf wäre ein Wunschkonzert gewesen. Letztlich kann ich Alex Gruber heute nur gratulieren. Er war der Bessere. Und ich habe immer gesagt, dass der Weltcup kein Zweikampf zwischen Patrick Pigneter und mir ist, sondern auch mit Alex jederzeit zu rechnen ist. “, war „Kammi“ mir Rang zwei letztlich durchaus zufrieden.

Nachdenklich war nach dem Rennen in Moos Florian Glatzl aus Navis. „Ich habe alles gegeben und bin eigentlich ohne Fehler unterwegs gewesen. Trotzdem hab ich keine guten Zeiten zusammengebracht. Das ist natürlich ein bisserl unangenehm, wenn du nicht weißt, woran es gelegen hat. Ich schaue aber nach vorne“, meinte er nach seinem zehnten Platz.

Naturbahnrodel-Weltcup, Moos: Herren: 1. Gruber (Ita) 1:48.82, 2. Kammerlander (Ö) +0,14, 3. Pigneter (Ita) +1,14, 4. Scheikl (Ö) +1,57, 5. Bukin (Rus) +1,63,…, 9. Schopf (Ö) +2,56, 10. Glatzl (Ö) +2,67. Damen: 1. Lanthaler (Ita) 1:51.59, 2. Lavrentyeva (Rus) +1,01, 3. Pinggera (Ita) +1,32, 4. Unterberger (Ö) +1,40, 5. Pfattner (Ita) +2,26, 6. Diepold (Ö) +3,57.

Am Ende des Doppelsitzerbewerbes konnten Rupert Brüggler und Tobias Angerer nur den Kopf schütteln! Die Reise zum Weltcupbewerb der Naturbahnrodler nach Moos im Passeiertal hatte sich für das ansonsten so starke Doppel wahrlich nicht ausgezahlt. Mit dem sechsten Rang blieben die amtierenden Weltmeister weit hinter ihren Erwartungen und Möglichkeiten.


„Die Bahn in Moos ist uns noch nie gelegen. Und auch diesmal kamen wir vom ersten Training weg nicht wirklich ins Fahren. Es hat an der nötigen Abstimmung gefehlt. Und ohne perfektem Material hast du heute im Weltcup keine Chance mehr“, zog Angerer Bilanz.

Beide hoffen nun auf die Trendumkehr am kommenden Wochenende in Mariazell. „Dort sind wir vor drei Jahren Vize-Weltmeister geworden. Somit hoffe ich, dass wir auch diesmal gut abschneiden“, sagte Angerer.

Weltcup Moos, Doppel: 1. Pigneter/Clara (Ita) 1:55,52, 2. Egorov/Popov (Rus) +0,97, 3. Folie/Gaio (Ita) +1,54, 4. Martyanov/Rodin (Rus) +1,71, 5. Porshnev/Lazarev (Rus) +1,81, 6. Brüggler/Angerer (Ö) +2,43.

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