Interview mit Präsident Holzknecht zur Naturrodelbahn Igls
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Interview mit Präsident Holzknecht zur Naturrodelbahn Igls

Was bedeutet die neue Alpinrodelbahn in Innsbruck-Igls für den Tiroler Rodelverband?

Marco Holzknecht: Die neue Alpinrodelbahn in Innsbruck-Igls ist für uns ein bedeutendes Projekt. Sie stellt nicht nur eine Bereicherung für die Infrastruktur des Tiroler Rodelverbands dar, sondern bietet auch eine Plattform zur Förderung des Naturbahnrodelsports. Wir erwarten, dass diese Bahn zahlreiche Athleten anzieht und eine neue Generation von Rodlerinnen und Rodlern inspiriert, wodurch sich das Interesse am Sport steigert.

 

Nach den beiden Heim-Weltmeisterschaften im Naturbahnrodeln 2021 in Umhausen und 2025 im Kühtai findet im kommenden Jahr bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre eine Alpinrodel-WM in Tirol statt. Ist Tirol damit so etwas wie das heimliche Mekka des Alpinrodelns – und was macht den Standort so besonders?

Definitiv! Tirol hat sich als eine der führenden Regionen für den Rodelsport etabliert. Die Kombination aus idealen meteorologischen Bedingungen, einer hervorragenden Infrastruktur und unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Organisation von Wettkämpfen macht es zu einem perfekten Standort. Darüber hinaus gibt es hier eine leidenschaftliche Fangemeinde, die den Sport unterstützt, was es für Athleten attraktiv macht, hier zu trainieren und Wettkämpfe zu bestreiten

 

 

Der Tiroler Rodelverband leistet seit Jahren Pionierarbeit in den Schulen, insbesondere beim Thema „Sicheres Rodeln“. Welchen Beitrag kann die neue Bahn in Innsbruck-Igls dazu leisten?

Die neue Bahn wird ein zentrales Element in unseren Bildungsprogrammen darstellen. Sie bietet nicht nur eine sichere Umgebung für das Rodeln, sondern ermöglicht auch die Durchführung von Workshops und Schulungen, in denen wir Schülerinnen und Schüler über Sicherheitsaspekte und richtige Fahrtechniken informieren können. So können wir das Bewusstsein für sicheres Rodeln weiter stärken und junge Talente fördern.

 

Erstmals finden die Weltmeisterschaften im Kunstbahn- und Alpinrodeln zur selben Zeit am selben Ort statt. Welche Synergieeffekte ergeben sich daraus aus Ihrer Sicht – für den Sport, die Athletinnen und Athleten sowie für die Zuschauer?

Die gleichzeitige Durchführung der Weltmeisterschaften schafft eine einmalige Gelegenheit für einen interdisziplinären Austausch. Athleten können voneinander lernen, und Zuschauer haben die Möglichkeit, die Vielfalt des Rodelsports zu erleben. Solch ein Event zieht ein breiteres Publikum an und erhöht die mediale Präsenz beider Disziplinen, was letztlich dem Sport insgesamt zugutekommt.

 

Inwieweit ist der Tiroler Rodelverband sowohl in die Weltmeisterschaften 2027 als auch zukünftig in den Betrieb und die Betreuung der neuen Bahn in Innsbruck-Igls eingebunden?

Der Tiroler Rodelverband ist aktiv in die Planungs- und Umsetzungsphase der WM 2027 involviert. Wir arbeiten eng mit den ÖRV zusammen, um sicherzustellen, dass die Bahn den höchsten Standards entspricht. Zudem werden wir das Feedback der Athleten und Trainer nutzen, um die Einrichtung kontinuierlich zu verbessern und optimal für Trainings- und Wettkampfbedingungen zu gestalten.

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